TRUSTEE

Wir leben in einem datengesteuerten Zeitalter, in dem interdisziplinäre, geografisch verstreute Datenbestände unvermeidlich sind. Die Tatsache, dass diese Repositories nicht notwendigerweise die bestehenden interdisziplinären Datenrepräsentationsstandards einhalten und auch keiner Datenverbundinitiative angehören, macht sie für Forscher unbrauchbar und schwer zugänglich.  Darüber hinaus ist die Aufrechterhaltung der Integrität, des Datenschutzes und der Sicherheit bei der Interaktion verschiedener Datenbestände in der Regel sehr schwierig oder unmöglich.

Das Projekt "Trust & Privacy Preserving Computing Platform For Cross-Border Federation Of Data" - kurz TRUSTEE - zielt darauf ab, diese Herausforderung zu lösen, indem es ein grünes, open-source, skalierbares, effizientes, sicheres, vertrauenswürdiges und datenschutzbewusstes Rahmenwerk bereitstellt, das verschiedene interdisziplinäre Datenbestände zusammenführt, z. B. aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Energie, Raumfahrt, Automobilbau, grenzüberschreitende Bereiche und auch aus den europäischen Datenverbundräumen und transnationalen Initiativen (z. B. Gaia-X und EOSC).

Um seine Ziele zu erreichen, konzentriert sich TRUSTEE auf drei Hauptsäulen der Innovation:

  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Datenkonsumenten und -lieferanten, die bisher in Silos gearbeitet haben.
  • Aufbau von Lösungen für vertrauenswürdige Daten, indem die Vertrauenswürdigkeit von Daten durch die Verwendung von Qualitätsindikatoren wie Vermerken und Verwerfungen widergespiegelt wird.
  • Automatisierung von Tests und Überwachung, nicht nur der Infrastruktur, sondern auch der Datenqualität selbst, wobei alle Beteiligten über Änderungen auf verteilte Weise informiert werden.

Das Projekt wird teilweise durch das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizon Europe" (2021-2027) der Europäischen Kommission finanziert und erstreckt sich über 42 Monate (Juli 2022 - Dezember 2025), wobei 22 Partner mit anerkannter Expertise in ihren jeweiligen Bereichen zusammenarbeiten.

Die Universität Wien hat das Privileg, an diesem Projekt teilzunehmen, indem sie rechtliche und ethische Expertise im Bereich des Datenschutzes, neuer Technologien und der Cybersicherheit zur Verfügung stellt.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter:


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u:cris.

An diesem Projekt arbeiten folgende Experten des Instituts:
  • Forgó, Nikolaus (Projektverantwortlicher)
  • Wimmer, Martina (Projektadministratorin)
  • Barud, Katarzyna(wissenschaftliche Mitarbeiterin)
  • Özkayagan Prändl, Hande(wissenschaftlicher Mitarbeiter)