MAiDA
Mutual Assistance in the Digital Age
Fördergeber: Europäische Kommission
Im Projekt MAiDA (Gegenseitige Unterstützung im digitalen Zeitalter) wird die Wirksamkeit des neuen europäischen Rechtsrahmens im Bereich Rechtshilfe (MLA) bei Strafverfahren, die den Austausch elektronischer Beweismittel (E-Evidence) erfordern, untersucht. Im MAiDA-Projekt stehen rechtliche und datenschutzrechtliche Herausforderungen im Vordergrund, insbesondere die Rolle privater Dienstanbieter sowie deren Einhaltung der europäischen Datenschutzbestimmungen. Konkret zielt das Projekt darauf ab, bestimmte Lücken in der Rechtsforschung, die bei der Betrachtung des Zweiten Zusatzprotokolls zum Übereinkommen über Computerkriminalität und des E-Evidence-Gesetzespakets festgestellt werden können, zu schließen. Dabei stehen bei MAiDA die zu erwartenden Folgen einer verstärkten öffentlich-privaten Zusammenarbeit im Bereich der strafrechtlichen Rechtshilfe im Fokus. Das Ziel ist es, rechtsdogmatische Gutachten zur Auslegung der neuen Regelwerke, politische Empfehlungen sowie Leitlinien für Best-Practice-Verfahren sowohl für die Justiz als auch für private Akteure hinsichtlich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unter Wahrung der Grundrechte zu entwickeln sowie nützliche empirische Daten in diesem Bereich zu erheben.
Beteiligte Institutionen
Universität zu Köln (UoC)
Aristoteles-Universität Thessaloniki (AUTH)
Universität Wien
