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24.05.2023

Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung: Praxisbeispiele, Probleme, Regelungsvorschläge

Am 22. April 2022 veranstalteten Iris Eisenberger und Franz Merli eine Tagung zum Thema „Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung: Praxisbeispiele, Probleme, Regelungsvorschläge“. Die neueste Ausgabe des Journals für Rechtspolitik (JRP) widmet sich dieser Tagung gleich in mehreren Beiträgen.

Zunächst gibt der Beitrag von Eisenberger/Merli, Automatisierung, Algorithmen und künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung. Eine Positionsbestimmung, 25-37, einen Gesamtüberblick über die Veranstaltung und die gehaltenen Referate und ergänzt diesen um weiterführende Überlegungen zur Regulierbarkeit von Künstlicher Intelligenz. Danach plädiert Ehrke-Rabel, Automatisierter Steuervollzug, 38-49, für eine intensive und kritische Reflexion des zunehmend technologiebasierten Steuervollzugs. Aus internationaler Perspektive schreibt Dollinger zu Beobachtungen aus dem Ausland: USA und Kanada, 50-59, und analysiert dabei das Instrument der Folgenabschätzung, das in beiden Rechtsordnungen im Zentrum der Regulierungsbemühungen steht. Abschließend spricht sich Favaro, Artificial Intelligence in Italian Public Administration. Challenges, case studies and regulatory perspectives, 60-73, dafür aus, dass die Verwaltung Künstliche Intelligenz nicht nur als effizienzsteigerndes Kontrollinstrument einsetzt, sondern auch das damit verbundene partizipative Potential stärker fruchtbar macht.

Link zum Heft: https://elibrary.verlagoesterreich.at/journal/jrp/31/1

 

Neben den im Heft abgedruckten Beiträgen waren bei der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung: Praxisbeispiele, Probleme, Regelungsvorschläge“ auch Wolfgang Vorraber, Institut für Maschinenbau- und Betriebsinformatik der Technischen Universität Graz, Karsten Schulz, Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien, Matthias Lichtenthaler, Bundesrechenzentrum Wien, Yordanka Ivanova von der Europäischen Kommission sowie Jens-Peter Schneider von der Universität Freiburg im Breisgau mit spannenden Beiträgen vertreten. Das Programm finden Sie hier: Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung