Univ.-Prof. Iris Eisenberger zu Gast an der Universität der Bundeswehr München

07.10.2022

Der Workshop ist Teil des Projektes EMERGENCY-VRD, das sich mit "moralischen Notfällen" im Zusammenhang mit autonomen Fahrzeugen befasst. Dazu werden Virtual Reality-Studien durchgeführt, um unparteiliche Entscheidungen zu untersuchen.

Über das Projekt

Rechtliche Regulierung von moralischen Notfällen verursacht durch automatisierte und autonome Fahrzeuge: Virtual Reality-Studien zur Untersuchung unparteilicher Entscheidungen (EMERGENCY-VRD)

Automatisierte und insbesondere autonome Fahrzeuge werden den Verkehr und damit das Straßenbild und den Alltag nahezu aller Menschen massiv verändern. Diese Veränderungen bringen eine Reihe normativer Probleme mit sich, allen voran den Umgang mit „moralischen Notfällen“, also Situationen, in denen nach allen verfügbaren Handlungsoptionen vergleichbare Schäden eintreten, beispielsweise Passanten oder die Insassen ums Leben kommen, weil nicht beides verhindert werden kann. Das EMERGENCY-VRD Projekt ist das erste Projekt, das systematisch solche moralischen Notfälle in einer elaborierten Virtual Reality-Umgebung unter Berücksichtigung innovativer ethischer Unparteilichkeitsvorgaben untersucht, um einen substantiellen Beitrag zur weltweit geführten Debatte über die ethische Beurteilung der Programmierungsoptionen automatisierter und autonomer Fahrzeuge zu leisten, die Grundlage einer rechtlichen Regulierung sind. Vor dem Hintergrund der durch das Projekt neu gewonnenen Datengrundlage können insbesondere grundrechtlich sensible Fragen besser beantwortet werden, als das bisher der Fall ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Zentrums für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr.