Lehre im Sommersemester 2020


Wichtig

Sehr geehrte Studierende und KollegInnen,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Corona-Virus hat das Rektorat mit Wirkung ab 11.März 2020 den Präsenz-Lehrbetrieb bis voraussichtlich 30. Juni 2020 abgesagt. Über alternative digitale Fernlehremöglichkeiten informieren wir Sie hier. Bitte rufen Sie regelmäßig Ihre Emails über den u:account ab und schauen Sie in Moodle.

In diesem Zeitraum angekündigte Events sind voraussichtlich abgesagt, sofern Sie von keiner digitalen Alternativ-Abhaltung verständigt wurden. Updates finden Sie laufend bei "News/Events".

Das Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Kurse an, einige davon in Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten, Anwaltskanzleien und anderen Institutionen.

Das Ziel des Instituts ist es, die Studierenden auf ihre berufliche und persönliche Zukunft vorzubereiten. Wir glauben, dass der technologische Fortschritt die Art und Weise, wie ein/e zukünftige/r Anwalt*in, Richter*in und andere Rechtsexpert*innen arbeiten werden, verändern wird. Es wird für unsere Studierenden von wesentlicher Bedeutung sein, ein grundlegendes Verständnis dafür zu haben, wie Technologie das Recht und die Art und Weise, wie Rechtsforschung- und anwendung durchgeführt werden, verändert. Daher versuchen wir, den Studierenden technisches und transdisziplinäres Wissen zu vermitteln und sie zu lehren, bei rechtlichen Problemen einen interdisziplinären und internationalen Ansatz zu wählen.

Als interdisziplinär ausgerichtetes Institut bieten wir eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen an, ua zum Datenschutz, IT-Recht (insbesondere zum europäischen IT-Recht), Urheberrecht oder zur künstlichen Intelligenz. Die meisten der angebotenen Lehrveranstaltungen sind Wahlpflichtfächer, die Lehrveranstaltung "Juristische Recherche" ist hingegen obligatorischer Bestandteil des rechtswissenschaftlichen Studiums an der Universität Wien. Eine weitere Lehrveranstaltung, die einmal jährlich in Kooperation mit der FH Campus Wien organisiert wird, ist ein Hackathon zu "Legal Tech", bei dem Studierende der Rechtswissenschaften und der Informatik zusammenarbeiten, um mit Hilfe verschiedener Programmiersprachen Legal Tech Tools zu entwickeln. Ziel ist es, Ideen zu entwickeln, die Rechtsanwält*innen, Richter*innen, Rechtspraktikant*innen und Klient*innen helfen, ihren Arbeitsalltag effizienter zu gestalten, indem sie Werkzeuge entwickeln, die beispielsweise repetitive Prozesse automatisieren. Die Gewinner des Hackathons erhalten die Möglichkeit, ihr Endprodukt beim "Legal Startup Day" zu präsentieren, einer Veranstaltung, bei der verschiedene Expert*innen aus verschiedenen Bereichen sowie Start-Up-Förderer Vorträge zu Themen wie Digitalisierung im Rechtsbereich, Blockchain, Big Data und Legal Tech halten. Im Sommersemester 2020 durften die Gewinner ihr Endprodukt im Rahmen unseres Podcasts "Ars Boni" präsentieren.

Für alle Fragen zu Lehrveranstaltungen, insbesondere zu administrativen Unklarheiten, wenden Sie sich bitte an das Sekretariat.

Wichtig

Dissertationsvereinbarungen mit Professor Forgó:

Es werden nur Personen und Arbeiten betreut, deren wissenschaftliche Leistungsfähigkeit und Anschlussfähigkeit an die Arbeiten des Instituts aufgrund von eigenen Vorerfahrungen einschätzbar sind. Eine Dissertationsvereinbarung mit Professor Forgó wird daher nur nach dem erfolgreichen Durchlaufen eines zweiphasigen Prozesses abgeschlossen.

In der ersten Phase machen Sie sich bitte persönlich - auch mit einer schriftlichen Arbeit - mit uns bekannt. Dies ist im Rahmen des Universitätslehrgangs für Informations- und Medienrecht und/oder im Rahmen eines Seminars (je nach individueller Sachlage für Diplomand*innen oder Dissertant*innen) möglich.

Nach erfolgreichem Durchlaufen dieser Phase sind das vorgeschlagene Thema und die individuellen Arbeitsschritte und -planungen, erneut in einem Seminar, diesmal zwingend für Dissertant*innen, vorzustellen, öffentlich zu verteidigen und schriftlich auszuarbeiten.

Erst nach erfolgreichem Durchlaufen auch dieser Phase besteht, nach einem individuellen Gespräch zur weiteren Vorgangsweise (mit Themen wie Zeitrahmen, Finanzierbarkeit, Einpassen des Projekts in die individuelle Karriereplanung sowie in die Forschungsschwerpunkte des Instituts), die grundsätzliche Bereitschaft zum Abschluss einer Dissertationsvereinbarung.

In der Schreibphase erwarten wird, dass Sie mit dem Institut regelmäßig Kontakt halten - insbesondere durch Teilnahme an Dissertant*innenseminaren und an weiteren wissenschaftlichen Veranstaltungen des Instituts.